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10. Februar 2020

Die 6 wichtigsten Fakten für einen gesunden Säure-Basen HaushaltEin ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine Grundlage für unser Wohlbefinden. Eine Übersäuerung des Körpers kann verschiedene Erkrankungen wie Allergien, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Wir erklären, was der Säure-Basen-Haushalt eigentlich ist und welche Rolle er für Ihre Gesundheit spielt.

10. Februar 2020

Die 6 wichtigsten Fakten für einen gesunden Säure-Basen HaushaltEin ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine Grundlage für unser Wohlbefinden. Eine Übersäuerung des Körpers kann verschiedene Erkrankungen wie Allergien, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Wir erklären, was der Säure-Basen-Haushalt eigentlich ist und welche Rolle er für Ihre Gesundheit spielt.

Der Säure-Basen-Haushalt ist entscheidend für den pH-Wert des Blutes

Viele unserer Organe benötigen für eine ungehinderte Funktion einen bestimmten pH-Wert. Dieser liegt normalerweise zwischen 7,35-7,45 und wird durch den Säure-Basen-Haushalt des Körpers in der Balance gehalten. Sinkt der pH-Wert unter 7,35, so spricht man von einer Übersäuerung (Azidose), liegt er über 7,45, von einer Untersäuerung (Alkalose).

Säuren entstehen beispielsweise bei verschiedenen Stoffwechselprozessen und können auch über Nahrungsmittel in den Körper gelangen. Zum Ausgleich ist der Körper auf Basen angewiesen, welche Sie ebenfalls über basische Lebensmittel zu sich nehmen können. Sind diese nicht in ausreichenden Mengen vorhanden, kann es im Körper auf Dauer zu einer latenten chronischen Übersäuerung kommen. Wichtig ist, dass man die latenten chronischen Formen der Azidose von einer akuten, möglicherweise lebensbedrohlichen Azidose unterscheidet. Akute Azidosen oder auch Alkalosen sind ein Notfall und bedürfen meist einer intensivmedizinischen Behandlung. Solche Formen treten nur bei Entgleisungen des Stoffwechsels, Organversagen oder als Nebenwirkungen von Medikamenteneinnahmen auf und können nicht durch die Ernährung bedingt sein. Die latente chronische Form der Azidose kann allerdings sehr wohl durch unseren Lebensstil und unsere Ernährungsgewohnheiten bedingt sein.

Eine latente chronische Übersäuerung kann sich auf vielfältige Weise negativ auf den Organismus auswirken und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen. Eine gesunde Lebensweise und Ernährung hat deshalb auch zum Ziel, den Säure-Basen-Haushalt stets im Gleichgewicht zu halten.

 

Übersäuerung ist der Beginn vieler Erkrankungen

In den meisten Fällen ist eine zu hohe Zufuhr an säurebildenden Lebensmitteln die Ursache für eine latente chronische Übersäuerung. Allerdings können auch Ihre Lebensumstände dazu beitragen, dass Ihr Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Stress, Angst, negative Gedanken, Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum sind Faktoren, die das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper aus dem Gleichgewicht bringen können.

Die Symptome einer Übersäuerung sind sehr vielfältig und stellen die Grundlage für viele Erkrankungen dar:

  • Müdigkeit
  • Entmineralisierung der Knochen und Zähne
  • Übergewicht
  • Hautprobleme wie Akne, Ausschläge und Ekzeme
  • Erhöhte Schleimproduktion
  • Muskelschmerzen
  • Schlafstörungen

 

Mit den folgenden Tipps können Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen
1. Bevorzugen Sie basische Lebensmittel

Die basische Wirkung von Lebensmitteln wird vor allem durch Verbindungen aus basischen Mineralien und organischen Säuren hervorgerufen. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden Mineralstoffe:

  • Kaliumcitrat
  • Calciumcitrat
  • Magnesiumcitrat
  • Zinkgluconat
  • Magnesiumcitrat
  • Calciumcarbonat

Diese Stoffe helfen dem Körper dabei, Säuren zu neutralisieren und den Säure-Basen-Haushalt in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Basische Lebensmittel sollten im Optimalfall etwa 70-80% Ihrer Ernährung ausmachen. Die folgenden Lebensmittel haben eine basische Wirkung im Körper:

  • Äpfel
  • Bananen
  • Trauben
  • Johannisbeeren
  • Auberginen
  • Zitronen
  • Avocados
  • Spinat
  • Sellerie
  • Karotten
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Zwiebeln
  • Champignons
  • Leinsamen
  • Mandeln
  • Sesam

Zusätzlich zur Ernährung mit überwiegend basischen Lebensmitteln kann auch der Einsatz eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein. Mit dem mikro+ Basen-Komplex  liefern Sie Ihrem Körper täglich die wichtigsten basischen Mineralstoffe wie Calcium-, Kalium-, und Magnesiumverbindungen und können so zu einem gesunden Säure-Basen-Haushalt beitragen.

mikro+ 6-wichtigste-Fakten
2. Reduzieren Sie säurebildende Lebensmittel in Ihrer Ernährung
2. Reduzieren Sie säurebildende Lebensmittel in Ihrer Ernährung

Die westliche Ernährungsweise ist geprägt von viel Fleisch, Fisch sowie Milch- und Getreideprodukten. Basische Lebensmittel kommen auf den deutschen Tellern höchstens als Beilage vor. Daher sollten Sie nicht nur versuchen, mehr basische Lebensmittel zu essen, sondern gleichzeitig die Zufuhr an säurebildenden Lebensmitteln reduzieren.

Als säurebildend gelten vor allem Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, fettarme Milchprodukte, Käse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.

Versuchen Sie, sich möglichst basisch zu ernähren, um ein Verhältnis von 70-80% an basischen Lebensmitteln und 20-30% an säurebildenden Lebensmitteln in Ihrer Ernährung zu erreichen.

3. Atmen Sie bewusst

Ihre Lunge ist maßgeblich an der Ausscheidung von Säuren beteiligt. Sie scheiden den ganzen Tag über Säuren in Form von Kohlendioxid über die Atemluft aus. Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes ist es daher von entscheidender Wichtigkeit, bewusst zu atmen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich den ganzen Tag nur auf Ihre Atmung konzentrieren sollen. Nehmen Sie sich stattdessen regelmäßig Zeit für Bewegung an der frischen Luft oder bewusste Atemübungen. So lässt sich der Säure-Basen-Haushalt auf natürliche Weise positiv beeinflussen.

4. Vermeiden Sie weißes Mehl, Zucker und Alkohol

Vollkornprodukte sind Bestandteil einer gesunden Ernährung. Diese wirken zwar ebenfalls sauer, enthalten jedoch wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente. Produkte aus Weißmehl hingegen enthalten hauptsächlich “leere Kalorien” und sollten in der Ernährung so wenig wie möglich vorkommen.

Zucker wirkt zwar weder sauer noch basisch, lässt aber den Blutzuckerspiegel stark ansteigen, was indirekt ebenfalls zur Bildung von Säuren führt. Daher ist es einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zuträglich, Zucker so gut wie möglich zu vermeiden.

Alkohol ist ein Nervengift und wird mit oberster Priorität von Ihrer Leber abgebaut. Dadurch blockiert der Alkohol die Säureausscheidung in Leber und Niere und wirkt sich somit negativ auf den gesamten Säure-Basen-Haushalt aus. In sehr geringen Mengen kann Ihr Körper diesen Effekt kompensieren, in größeren Mengen führt Alkoholgenuss aber zur Übersäuerung des Körpers.

mikro+ 6-wichtigste-Fakten
5. Stress abbauen statt sauer werden
5. Stress abbauen statt sauer werden

Stress ist nicht zwangsläufig schlecht. Nimmt dieser jedoch überhand, kann er maßgeblich zur Entstehung einer Übersäuerung beitragen. Denn die Stresshormone Cortisol und Adrenalin haben langfristig einen sehr negativen Einfluss auf Ihren Säure-Basen-Stoffwechsel.

Die Funktion der Leber und Nieren wird eingeschränkt und die Atmung wird schneller und flacher. Dadurch wird der Abtransport von Säuren deutlich ineffektiver und es kommt im schlimmsten Fall zu einer Übersäuerung. 

Nehmen Sie sich also regelmäßig Zeit für sich, um zu entspannen und lassen Sie dem Stress keine Chance, Ihr Leben zu kontrollieren! Auch Yoga und Meditation fördern Entspannung und zusätzlich eine bewusste Atmung.

mikro+ 6-wichtigste-Fakten

Sie sind damit auf doppelte Weise gut für den Säure-Basen-Haushalt – auf der einen Seite durch die Förderung der bewussten Atmung, auf der anderen Seite durch die Entspannung und Stressreduktion. Das lässt sich folgendermaßen erklären:

Ist der menschliche Körper im „Stress-Modus“ so ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, nämlich der Sympathikus aktiv. Dieser steuert über Hormone und weitere Botenstoffe den Organismus und begünstigt eine katabole Stoffwechsellage. Diese Stoffwechsellage führt zu einem erhöhten Aufkommen von Säuren, die abgepuffert werden müssen. Der Sympathikus ist besonders aktiv bei Stress, Angst, negativen Emotionen und chronischen Entzündungszuständen.

Findet man in seinem Alltag jedoch regelmäßig Zeit für Entspannung und Achtsamkeit, so dominiert in diesen Momenten nicht der Sympathikus, sondern sein Gegenspieler im vegetativen Nervensystem, der Parasympathikus. Dieser ist für die Regeneration des Organismus zuständig und fördert eher eine basische Stoffwechsellage.

6. Schwitzen Sie sich gesund

Über den Schweiß kann der Körper überschüssige Säuren auf natürliche Weise loswerden. Daher ist es auch für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt entscheidend, regelmäßig Sport zu treiben. Auch Saunagänge können zur Vorbeugung einer Übersäuerung beitragen.

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