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22. Juli 2021

Toxic World - Gesund leben in giftigen Zeiten Teil 1: Eine einfache HerangehensweiseWir leben in einer Zeit, in der giftige und gesundheitsgefährdende Stoffe allgegenwärtig sind. Unser Alltag ist getränkt mit industriell hergestellten Chemikalien: Ob in Spielzeug, Elektrogeräten, Kleidung, Möbel, Farben/Lacke, Nahrung, Hygieneartikel oder Kosmetik. Alles kann sogenannte „besonders besorgniserregende Chemikalien“ beinhalten – Stoffe, die per Definition schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen oder auf die Umwelt haben können. Über die Luft oder den Hautkontakt können sie in den Körper eindringen und sich dort ansammeln. Gesund leben in giftigen Zeiten ist also gar nicht so einfach.

22. Juli 2021

Toxic World - Gesund leben in giftigen Zeiten Teil 1: Eine einfache HerangehensweiseWir leben in einer Zeit, in der giftige und gesundheitsgefährdende Stoffe allgegenwärtig sind. Unser Alltag ist getränkt mit industriell hergestellten Chemikalien: Ob in Spielzeug, Elektrogeräten, Kleidung, Möbel, Farben/Lacke, Nahrung, Hygieneartikel oder Kosmetik. Alles kann sogenannte „besonders besorgniserregende Chemikalien“ beinhalten – Stoffe, die per Definition schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen oder auf die Umwelt haben können. Über die Luft oder den Hautkontakt können sie in den Körper eindringen und sich dort ansammeln. Gesund leben in giftigen Zeiten ist also gar nicht so einfach.

Gesund leben in giftigen Zeiten

Dieses Thema ist kein einfaches Thema: Am liebsten will man gar nichts davon wissen. Es drängt sich nämlich die Frage auf, wie man sich gegen diese unsichtbaren, aber schädlichen Stoffe schützen kann, wenn sie doch -so scheint es- überall vorkommen: Wie können Produkte nicht sicher sein, die in den Supermarktregalen stehen? Wie können dort überall Schadstoffe enthalten sein? Ist das nicht gesetzlich geregelt? Diesen Fragen werden wir im Folgenden auf den Grund gehen und beleuchten, wie es in der Industrie mit giftigen, gefährlichen Chemikalien in ihrer Produktion gehandhabt wird. Und vorweggesagt: es gibt Lösungen! Es gibt einfache Möglichkeiten, sich von solchen Produkten fernzuhalten.

Ja, Schadstoffe in unseren liebsten Alltagsgegenständen ist ein unangenehmes Thema. Diese Schadstoffe belasten unsere heutigen Zeiten und unseren Körper wie nie zuvor und geben deshalb den Anlass, andere, neue, gesündere und vor allem umsetzbare Wege aus einem giftigen Alltag aufzuzeigen. Gesund leben in giften Zeiten, das geht!

 

Wie ist es mit Chemikalien in Produkten geregelt, die wir kaufen?

Eine gute Nachricht: Seit 2007 ist die Industrie durch die EU-Verordnung „REACH“  dazu verpflichtet, Umwelt- und Gesundheitsfolgen ihrer Chemikalien vorzuweisen. Ohne diesen Nachweis wird das Produkt in Europa nicht auf den Markt gebracht. Die REACH-Verordnung ist insofern ein Durchbruch für die Konsumentensicherheit, als dass die Informationspflicht nun beim Hersteller und Importeur liegt und nicht mehr beim Gesetzgeber.

Für den gesunden Menschenverstand klingt das wie eine logische Sache: Die Hersteller haben die Verantwortung ausschließlich Chemikalien für ihr Produkt zu verwenden, die eingehend untersucht wurden und die man hinsichtlich der entsprechenden Belastungen kennt und auch untersucht hat. Klingt selbstverständlich, ist aber erst seit 2007 der Fall. Leider bedeutet es nicht, dass, wenn eine Chemikalie aus der Liste der „besonders besorgniserregenden Stoffe“ kommt, diese nicht verwendet werden darf. Es bedeutet nur, dass dieser Stoff als „schädlich“ registriert wurde.  Der Stoff ist also bekannt und registriert und kann folglich benutzt werden. Eine Deklarationspflicht gibt es nicht in jeder Branche. Der Hersteller ist nur dem fragenden Konsumenten verpflichtet Auskunft darüber zu geben, ob z.B. in dem Pulli, den man kaufen möchte, diese „besonders besorgniserregenden Stoffe“ enthalten sind oder nicht.

 

Was genau bedeutet „besonders besorgniserregende Stoffe“ (im Englischen Substance of very high concern SVHC)?

Was verursachen diese Stoffe? Sie sind folgendermaßen definiert und können eine oder mehrere dieser Wirkungen im Körper auslösen:

  • die Stoffe können krebserregend sein (karzinogen)
  • Erbgutverändernd (mutagen)
  • Fortpflanzungsschädigend (reproduktionstoxisch)
  • Den Fötus schädigend (embryotoxisch)
  • Stoffe, die sich in der Umwelt schlecht abbauen und sich in Menschen und Tieren anreichern und giftig sind (persistent, bioakkumulativ und toxisch)
  • Stoffe die hormonelle Wirkung haben (endokrine Disruptoren)

 

Eines der großen Ziele der REACH Verordnung ist es, die Liste der gefährlich eingestuften Stoffe nach und nach mit ungefährlicheren Stoffen zu ersetzen. Ist noch keine bessere (=ungiftigere) Alternative vorhanden, wird der Stoff allerdings weiterhin benutzt. Gibt es dann eine „bessere“ Alternative, ist diese meist ein ähnlich wirksamer Stoff, der nur noch nicht so intensiv untersucht wurde, weil er neu ist, im Endeffekt aber möglicherweise ähnlich gefährlich wirkt. Ein Beispiel hierfür ist der bekannte, hormonell wirkender Stoff Bisphenol A (BPA). BPA macht Kunststoff hart und widerstandsfähig und ist häufig in Kunststoffverpackungen und Konservendosen enthalten. Seit 2011 ist BPA in Babyflaschen verboten. Doch in den meisten von innen beschichteten Konserven- und Getränkedosen findet man weiterhin BPA. Ebenso in Zahnversiegelungen, Kassenzetteln, sogar in Brutkästen für Frühgeborene. Kauft man nun einen „BPA-frei“ betitelten Kunststoffgegenstand, ist es mit dem ähnlich wirkenden Stoff BPS, BPF, BPB oder BPE ersetzt. Auch für diese Stoffe wurde nachgewiesen, hormonell wirksam zu sein.

 

Fazit: In der EU werden nur registrierte Chemikalien eingesetzt, das ist gut. Das bedeutet aber nicht, dass alle registrierten Stoffe ungiftig sind. Es gibt eine lange Liste für „besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC)“, die ebenfalls eingesetzt werden dürfen, bis ein Ersatzstoffe gefunden wird. Meist sind die Ersatzstoffe jedoch nicht viel weniger gefährlich. Es gilt frei nach dem Motto: Hier wird der Teufel oft mit dem Beelzebub ausgetrieben. Daraus ergibt sich die etwas unangenehme Erkenntnis: Produkte, die zum Kauf angeboten werden, sind nicht unbedingt aus harmlosen Chemikalien hergestellt. Der Konsument muss den Hersteller erst direkt danach fragen, um zu wissen, ob ein gefahrenfreies Produkt ins eigene Haus kommt.

Wie lebt man gesund in giftigen Zeiten? Was kann man tun?
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Wie lebt man gesund in giftigen Zeiten? Was kann man tun?

Wenn sich jetzt eine leichte Überforderung breit macht, ist das normal. Wo soll man anfangen? Welche Produkte oder Produktkategorien sind besonders betroffen. Welche Dinge haben einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit? Was ist bedenklich? Es ist schwer, sich sofort von allen Produkten zu verabschieden, die schädliche Partikel enthalten könnten. Der Wandel geht nur Schritt für Schritt und das ist völlig normal und in Ordnung. Ein sehr effektiver, erster Schritt ist, seine alltäglichen Produkte mit einer App zu scannen, die sofort anzeigt, ob gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe im Produkt vorhanden sind oder nicht. Anfangen kann man mit alltäglichen Pflege-Produkten, wie Shampoo, Duschgel, Haarspülung, Badezusätze, Gesichtscreme, Bodylotion, Deo, Zahnpasta, Mascara, Make-up, Lippenstift, Slip Einlagen, Tampons usw. Also alles, mit was wir täglich im stundenlangen Hautkontakt sind.

 

Folgende Apps haben die Fähigkeit Klarheit in den Chemikalien-Dschungel zu bringen:
  • Scan4 Chem ist eine kostenfreie und werbefreie App des Umweltbundesamtes. Mit ihr kann jedes Produkt mit dem Handy gescannt werden und man bekommt sofort die Information, ob „besonders besorgniserregende Stoffe“ enthalten sind. Ist das Produkt noch nicht in der Datenbank, kann in der App eine Anfrage an den Hersteller geschickt werden. Dadurch erfährt man einerseits, ob das gekaufte Produkt potentielle Schadstoffe beinhaltet, andererseits wird dem Hersteller gezeigt, dass es dem Konsumenten wichtig ist, ein gesundheitlich unbedenkliches Produkt zu erwerben.
  • Code Check ist eine weitere kostenfreie, aber werbefinanzierte App, mit der Produkte wie Kosmetik, Lebensmittel und andere Konsumgüter gescannt werden können. Hier werden sofort alle Inhaltsstoffe des gescannten Produktes angezeigt und entweder als bedenklich (rot) oder unbedenklich (grün) angezeigt. Es werden auch immer viele Alternativprodukte angezeigt.
  • ToxFox ist eine weitere App, mit der man z.B. Kosmetik-Produkte auf Inhaltstoffe und deren Bedenklichkeit scannen kann.

 

Über solche Apps kann man herausfinden, was man sich jeden Tag auf den Körper streicht oder womit man regelhaft in Berührung kommt. Es lohnt sich also, Kunststoffe generell lieber mit Glas oder Edelmetall auszutauschen. Besonders Trinkflaschen oder Aufbewahrungsbehälter für Essen. Wir trinken und essen mehrmals am Tag. Über die Tage gerechnet, summiert sich da so einiges an toxischen Kunststoffpartikeln, die wir vermeiden können.

Außerdem lohnt es sich erstmal zu wissen, mit was für Alltagsprodukten wir Hautkontakt haben. Es kann sein, dass wir schon eine ganze Reihe gute Produkte im Haus haben und demnach schon relativ gesund leben. Es kann aber auch genau das Gegenteil der Fall sein, dass man im Alltag vielen Giften ausgesetzt ist. Findet man dann eine genauso gute Alternative ohne gefährlicher Inhaltsstoffe, ist schon ein riesengroßes Ziel erreicht. Nach dem Motto „zuerst die tiefhängenden Früchte pflücken“, also erst einmal das Machbare umzusetzen, wendet man sich so Schritt für Schritt einem Alltag zu, den man wieder voll unter Kontrolle hat.

 

INFO

Bevor Sie gleich weiter unten lesen können, wie Sie Giftstoffe aus Ihrem Körper bekommen, teasern wir kurz den nächsten Artikel unserer Reihe „Toxic World: Gesund leben in giftigen Zeiten“. Dort gehen wir nämlich genauer darauf ein, wie gewisse Entwicklungsphasen eines Menschen besonders sensibel auf hormonaktive Substanzen in seiner Umwelt reagieren können und warum es Sinn macht, genau dann besonders darauf zu achten, diese Stoffe zu eliminieren.

 

 

Wie bekomme ich Giftstoffe wieder aus dem Körper?

Es geht beim Entgiften darum, den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und die Leber zu entlasten und ihnen eine Ruhepause zu gönnen. Dadurch soll dem Körper insgesamt mehr Energie zur Regeneration zur Verfügung stehen und einen körperlichen Neustart begünstigen.

Die Leber ist eines der größten inneren Organe und an vielen Prozessen des Körpers beteiligt. Sie funktioniert im Grunde wie eine chemische Fabrik, die Stoffe ab-, um- und aufbaut – die Leber ist damit unser zentrales Stoffwechselorgan. Allerdings begünstigt ein langanhaltend ungesunder Lebensstil mit einseitiger Ernährung, Schlafmangel, Stress und Schadstoffen aus der Umwelt, dass diese Gifte nicht ausreichend ausgeschieden werden können. Durch diese übermäßige Belastung schaden wir der Leber langfristig und sie kann so ihre Aufgaben im menschlichen Stoffwechsel nur noch ungenügend erfüllen.

Daher benötigt unsere Leber hin und wieder eine kleine Auszeit – Stichwort Entgiftung. Warum sich also nicht einmal Zeit nehmen für eine Entgiftungskur: Bestehend aus einer 5-tägigen Suppenwoche, in der man morgens, mittags und abends selbst gekochte Gemüsesuppe zu sich nimmt, unterstützt durch unsere beiden Produkte Leber-Komplex Natur und Zeolith-Pulver: für einen gesunden Neustart.

mikro+ Leber-Komplex
mikro+ Leber-Komplex Natur
mikro+ Leber-Komplex Natur

Eine wichtige Aufgabe der Leber ist die Biotransformation und damit die Entgiftung. Gifte werden von der Leber mit Hilfe von Enzymen umgewandelt und damit unschädlich gemacht, um diese letztendlich sicher über den Darm wieder auszuscheiden. Unser mikro+ Leber-Komplex Natur mit Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei und unterstützt diese, um den steigenden Belastungen und Umwelteinflüssen gerecht zu werden.

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mikro+ Zeolith-Pulver
mikro+ Zeolith-Pulver
mikro+ Zeolith-Pulver

Zeolith ist ein natürliches Mineralgestein aus der Verbindung von Vulkanasche und Meersalz, das während der Entwicklung unserer Erde über Millionen von Jahren gebildet worden ist, als bei Vulkanausbrüchen die vulkanische Lava-Erde in salzreiches Wasser floss. Dabei wurden Meerwasser und Mineralien aus dem Meer eingeschlossen, weshalb der Zeolith neben der entgiftenden Wirkung auch sehr reich an wertvollen Mineralien ist.

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Zeolith wirkt im Magen-Darm-Trakt wie ein feiner Schwamm, der Giftstoffe aufsaugt, sie bindet und aus dem menschlichen Körper entfernt. Schwermetalle und andere Giftstoffe werden so auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden und der Stoffwechsel von Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Blut wird entlastet.

Unser mikro+ Zeolith-Pulver enthält 100% kristallinen, mikronisierten Clinoptilolith-Zeolith. Dieser zeichnet sich durch seine feine Kristallgitterstruktur aus und hat eine Vielzahl von wichtigen Mineralien gebunden. Diese Mineralien gibt der Zeolith im Darm im Austausch mit Schwermetallen und Giften ab und dient so der Grundversorgung mit wichtigen Mikronährstoffen.

 

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