13. Januar 2020

Das große Gähnen: Tipps gegen den WinterbluesTrübe Tage und nasskaltes Wetter schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Eine wesentliche Ursache für den Winterblues ist Lichtmangel. Damit aus Erschöpfung und Antriebslosigkeit aber keine ausgewachsene Depression wird, können wir einiges tun. Hier gibt's wirksame Tipps gegen die Winterdepression!

13. Januar 2020

Das große Gähnen: Tipps gegen den WinterbluesTrübe Tage und nasskaltes Wetter schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Eine wesentliche Ursache für den Winterblues ist Lichtmangel. Damit aus Erschöpfung und Antriebslosigkeit aber keine ausgewachsene Depression wird, können wir einiges tun. Hier gibt's wirksame Tipps gegen die Winterdepression!

Eine Winterdepression kommt selten allein

Dunkle Tage, kaum noch aus dem Haus gehen, ein wachsendes Schlafbedürfnis: Manche Menschen genießen den Rückzug in die eigenen vier Wände und machen es sich mit Tee und einem guten Buch gemütlich. Wer unter einer saisonal abhängigen Depression (SAD) leidet, kann allerdings nichts als schön empfinden. 

Fast jeder zehnte Erwachsene in Deutschland erlebt jedes Jahr den Winterblues oder die subsyndromale SAD, wie Fachleute diese milde Form der Winterdepression nennen. Ein bis zwei Prozent unserer Mitmenschen sind sogar von einer schweren Winterdepression betroffen, oftmals einhergehend mit einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte. Die gute Nachricht: Sie sind dem Stimmungstief nicht ausgeliefert, sondern können aktiv etwas dagegen tun. 

Was unterscheidet den Winterblues von einer typischen Depression?

Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit, ständige Erschöpfung und ein starkes Schlafbedürfnis – eine Winterdepression fühlt sich für die Betroffenen kaum anders an als eine normale Depression. Mit zwei Unterschieden: Während bei einer typischen Depression der Nachtschlaf verringert ist, schlafen Menschen mit Winterdepression meist mehr als üblich. Und wenn Sie von November bis März einen stark gesteigerten Appetit auf Kohlenhydrate haben, kann auch eine Winterdepression dahinterstecken. Manche Menschen erleben regelrechte Heißhungerattacken, insbesondere auf Süßes, Nudeln oder Cerealien. Die schwierigsten Monate sind meist November und Dezember. 

In der Regel verschwindet der Winterblues von selbst wieder, wenn sich im Frühjahr die Sonne wieder länger zeigt und wir mehr Zeit im Freien verbringen. Sie können Müdigkeit und Antriebslosigkeit aber auch mit einfachen Mitteln beeinflussen, um Ihrer Laune in der dunklen Jahreszeit auf die Sprünge zu helfen. 

mikro+ Winterblues
Was passiert bei der Winterdepression im Körper?
Was passiert bei der Winterdepression im Körper?

Um zu verstehen, was das Gemüt so ins Wanken bringt, lohnt ein Blick auf die körperlichen Prozesse bei einer Winterdepression. Der Lichtmangel ändert unseren Hormonhaushalt. Ist es draußen dauerhaft trüb, schüttet der Organismus vermehrt das Schlafhormon Melatonin aus. Das entspannt und macht müde. Leider macht es aber auch träge und dämpft die gute Laune. Denn für die Melatonin-Produktion verbraucht der Körper große Mengen Serotonin. Schwächelt das Glückshormon Serotonin, sinkt die Stimmung – das reicht von einem milden Winterblues bis zur Winterdepression, die die Betroffenen selbst nach 10 Stunden Schlaf erschöpft aus dem Bett steigen lässt. 

Das Problem: Um den Nachschub mit Serotonin zu sichern, ist Vitamin D erforderlich, welches wir durch Sonnenlicht aufnehmen. Im Ergebnis verbrauchen wir darum in der dunklen Jahreszeit mehr Serotonin als der Körper produzieren kann.

 

So kommen Sie gut gelaunt durch den Winter 

Sie schleppen sich morgens schon müde zur Arbeit und leiden unter ständiger Erschöpfung? Während Sie im Sommer gern draußen grillen, joggen und sich mit Freunden treffen, lähmt sie im Winter eine tiefe Antriebslosigkeit? Mit diesen Tipps fördern Sie den Energiestoffwechsel und pushen zugleich das Glückshormon Serotonin:

  • Gehen Sie viel nach draußen, um Licht zu tanken. Egal bei welchem Wetter! Selbst an einem trüben Novembertag beträgt die Lichtstrahlung mit 2.000 Lux ein Vielfaches der Lichtwerte in Innenräumen, die bei ca. 250 bis 750 Lux liegen. 
  • Bleiben Sie aktiv! Bewegung vertreibt die Winterdepression. Machen Sie in der Mittagspause einen kräftigen Spaziergang oder gehen Sie eine Runde joggen. Oder legen Sie Musik auf und tanzen im Wohnzimmer!
  • Holen Sie Düfte und Farben des Sommers in die Wohnung. Gerüche beeinflussen unmittelbar unsere Emotionen und damit die Winterdepression. Zitrusdüfte verbessern die Stimmung, Rosmarin erinnert an den Sommer und aktiviert den Kreislauf. Vanilleduft dämpft das Hungergefühl. Auch ein bunter Blumenstrauß oder ein Kissen in Sommerfarben machen gute Laune. 
  • Lächeln Sie den Winterblues weg. Besuchen Sie im Winter Comedy-Veranstaltungen und Kabarett. Lachen verbessert die Stimmung. Als Stimmungs-Boost im Büro klemmen Sie sich einfach einen Bleistift quer zwischen die Zähne. Allein die Muskelbewegung beim Hochziehen der Mundwinkel signalisiert Ihrem Gehirn gute Laune. Und auch Ihre Kollegen werden garantiert Spaß haben! Im Ernst: Sind wir glücklich oder haben Spaß, äußert sich dies durch Lächeln. Diese Funktionskette lässt sich aber genauso gut anders herum steuern. Lächeln wir auch mal grundlos, werden im Gehirn Botenstoffe ausgeschüttet, die uns dann trotzdem bessere Laune verschaffen!
  • Essen Sie sich munter! Bei einer Depression gerät der Energiestoffwechsel ins Stocken und löst Symptome wie Antriebslosigkeit und Erschöpfung aus. Mit vitamin- und ballaststoffreicher Ernährung sowie mit gebündelten Mikronährstoffen und Pflanzenstoffen, etwa aus dem mikro+ Energie-Komplex Natur können Sie zur Unterstützung des Energiestoffwechsels beitragen. 

 

Medizinische Lichttherapie und Vitamin D gegen die Winterdepression 

Ohne Licht kein Leben – an diesem Punkt setzen wirksame Therapien gegen Winterdepression an. Eine medizinisch geprüfte Tageslichtlampe mit einer Lichtintensität von 10.000 Lux belebt schon nach 20 bis 30 Minuten den Stoffwechsel. Eine Besserung der Depression tritt meist nach zwei bis drei Wochen ein. Als besonders wirksam hat sich dabei der Blaubereich im Lichtspektrum erwiesen. Der Nachteil: Um die Winterdepression dauerhaft einzudämmen, müssen Sie täglich für eine halbe Stunde unter die Leuchte. 

Einen gezielten Kick für die Hormonproduktion liefert Vitamin D. So reicht täglich eine Kapsel des hochdosierten mikro+ Vitamin D-Komplexes, um die Folgen des Lichtmangels auf die Vitamin D Produktion im Winter auszugleichen. Damit Antriebslosigkeit und Erschöpfung gar nicht erst auftreten, empfiehlt es sich, im Oktober mit der Einnahme zu beginnen und die Kapseln (entspr. 40000 I.E.) über den gesamten Winter einzunehmen. Denn das Vitamin D kann in unseren Breitengraden nur von März bis Oktober bei ausreichender Lichtexposition gebildet werden. 

Unser Blog mit dem Plus an Gesundheit

mikro+ Schwarzwurzel
20. Januar 2020
Schwarzwurzel – der Spargel des Winters
Bei Wintergemüse denken die meisten an Rotkohl oder...
Bei Wintergemüse denken die meisten an Rotkohl oder Grünkohl. Nur wenige können mit den unscheinbaren, dunklen, bis zu 30 cm...
Weiterlesen
mikro+ Winterblues
13. Januar 2020
Das große Gähnen: Tipps gegen den Winterblues
Trübe Tage und nasskaltes Wetter schlagen vielen Menschen...
Trübe Tage und nasskaltes Wetter schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Eine wesentliche Ursache für den Winterblues ist Lichtmangel. Damit aus...
Weiterlesen
mikro+ Darmsanierung 265
6. Januar 2020
Sanierung für die Darmflora: Ernährung nach Antibiotikatherapie
Antibiotika gehören zu den wichtigsten Erfindungen der pharmazeutischen...
Antibiotika gehören zu den wichtigsten Erfindungen der pharmazeutischen Forschung. Antimikrobiell wirksame Arzneistoffe bekämpfen aber nicht nur krankmachende Bakterien wie Clostridien,...
Weiterlesen

Verpassen Sie keine Gesundheitstipps und attraktive Angebote. Melden Sie sich jetzt zu unserem mikro+ Newsletter an!

Unser Dankeschön:

Kostenloser Versand auf Ihre nächste Bestellung.