26. August 2019

Saisonal & regional: Produkte mit Köpfchen kaufenRegionale Produkte sind umweltfreundlich, frisch und meist sogar günstiger als importierte Ware. Wir geben Tipps, wo Sie regionale Lebensmittel kaufen können und wann welches Obst und Gemüse Saison haben.

26. August 2019

Saisonal & regional: Produkte mit Köpfchen kaufenRegionale Produkte sind umweltfreundlich, frisch und meist sogar günstiger als importierte Ware. Wir geben Tipps, wo Sie regionale Lebensmittel kaufen können und wann welches Obst und Gemüse Saison haben.

Regionale Lebensmittel für einen nachhaltigen Lebensstil

Wir Deutschen reisen gern. Und auch viele unserer Lebensmittel haben bereits eine Reise um die ganze Welt gemacht. Baby-Bananen kommen zum Beispiel mit dem Flugzeug, Erdbeeren reisen außerhalb der Saison aus Spanien oder Israel an und Äpfel legen im Winter den weiten Weg aus Neuseeland zurück.

Klimafreundlich ist das nicht. Und auch in puncto Nährwert und Geschmack kann importierte Ware selten mit regionalen Produkten mithalten. Wer überwiegend importierte und industriell verarbeitete Nahrungsmittel isst, enthält seinem Körper nicht nur wichtige Mikronährstoffe vor, sondern entzieht sie ihm zusammen mit wichtigen basischen Verbindungen. Aber wo kann ich in meiner Nähe frische und regionale Produkte kaufen? Um Ihnen den Weg zu einer nachhaltigen Ernährung zu erleichtern, haben wir für Sie fünf Tipps zusammengestellt.

mikro+ Regional einkaufen Wochenmarkt
1. Hofläden und Wochenmärkte
1. Hofläden und Wochenmärkte

Regionale Produkte kaufen – ohne Auto. Die erste Adresse für Frischefans ist der Wochenmarkt. Hier finden Sie oft saisonales Obst und Gemüse, aber auch Backwaren, Fleisch und Wurstwaren in reicher Auswahl von lokalen Erzeugern. Da die Nahrungsmittel nicht weit transportiert werden müssen, können sie in Ruhe vor Ort ausreifen.

Denn besonders Obst und Gemüse, die von weit her mit dem Schiff oder Flugzeug anreisen, werden oft unreif auf den Weg geschickt, damit sie nicht überreif oder bereits verdorben im Zielland eintreffen. Früchte aus regionalem Anbau müssen diesen Weg nicht zurücklegen und können deutlich länger natürlich reifen. Dadurch schmecken regionale Lebensmittel vom Wochenmarkt auch besser und haben oft mehr gesunde Nährstoffe.

Unsere Empfehlung: Die meisten Händler auf dem Markt vertreiben nicht nur eigene Erzeugnisse, sondern kaufen auch andere Lebensmittel auf dem Großmarkt dazu. Dabei kann es sich ebenfalls um regionale Produkte handeln, das muss aber nicht so sein. Deshalb fragen Sie am besten persönlich nach und vergewissern Sie sich, dass das vermeintlich regionale Gemüse nicht doch ein Import von weit weg ist.

Falls Sie in einer ländlichen Region leben, haben Sie bestimmt auch einen Hofladen in ihrer Nähe. Steckrüben, Pastinaken, Moringer Rosenapfel – die Hofläden sind ein Eldorado für Liebhaber von traditionellen Obst- und Gemüsearten. Wer die regionalen Produkte mit dem Fahrrad einkauft, trägt zusätzlich zu einer positiven Umweltbilanz bei.

 

2. Supermärkte mit regionalem Angebot

Einige regionale Produkte finden Sie sogar im Supermarkt. Fast alle Supermarktketten haben inzwischen Kooperationen mit lokalen Lieferanten. Sei es der Kartoffelhändler, der örtliche Erdbeerhof oder landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Äpfel, Birnen und heimische Salate über das Geschäft vermarkten.

Bei Edeka Südwest erkennen Sie regionale Produkte zum Beispiel an der Marke “Unsere Heimat – echt & gut”. Wer genau wissen möchte, woher ein Nahrungsmittel stammt, kann die Herkunft per QR-Code genau ermitteln. Bei “Rewe regional” ist die Herkunft der Ware auf einer Deutschlandkarte markiert. Regional heißt hier also nicht unbedingt, dass die Nahrungsmittel aus Ihrer direkten Umgebung stammen.

 

3. Apps für regionale Produkte

Smartphone meets Staudensellerie. Mit dem Einkauf regionaler Produkte fördern Sie die heimischen Erzeuger und vermeiden Umweltschäden durch Importe. Dabei helfen ganz zeitgemäß kostenlose Apps wie “Frimeo“, “Ab Hof“, “Foodahoo” oder die vor allem in Bayern verbreitete “Regio-App” und “Von Daheim” mit regionalen Anbietern aus Baden-Württemberg. Der Vorteil: Mit einer App finden Sie auch Gasthäuser, die mit regionalen Produkten kochen. So können Sie auf Reisen die regionalen Spezialitäten genießen. Frisch und köstlich.

mikro+ Saisonalkalender Obst und Gemüse
4. Saisonkalender nutzen
4. Saisonkalender nutzen

Äpfel aus Chile und Bohnen aus Ägypten sind nahezu das ganze Jahr im Supermarkt verfügbar. Aber welches Gemüse hat Saison? Wer regional einkauft, erhält die frischeste Qualität mit saisonalen Produkten. Damit Sie einen abwechslungsreichen Speiseplan zusammenstellen können, gibt es Saisonkalender für regionale Produkte. Darin erfahren Sie, welches Obst und Gemüse im aktuellen Monat Erntezeit hat.

Wenn Sie sich beim Kauf an diesem Kalender orientieren, erhalten Sie regionale Produkte meist sogar aus heimischem Freiland- und Bioanbau. Die Produkte sind dadurch nicht nur knackfrisch, sie überzeugen auch mit einer umweltfreundlichen Energie- und CO²-Bilanz. Häufig ist saisonales Gemüse sogar günstiger als importierte Ware. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BzfE) bietet ihren Saisonkalender mit mehr als 70 Obst- und Gemüsesorten als kostenlose App.

5. Bio-Kiste bestellen

Biokiste, grüne Kiste, Ökobox – wenn Sie eines dieser Angebote bestellen, kommen regionale Produkte vom Erzeuger direkt zu Ihnen nach Hause. Das Prinzip ist ebenso einfach wie nachhaltig. Neben Obst und saisonalem Gemüse aus eigenem Anbau gibt es die Ökokisten auch mit frischem Brot vom Bäcker in der Nachbarschaft und Fleisch vom örtlichen Bauern. Der Lieferservice boomt vor allem in den Städten. Mit wenigen Klicks finden auch Sie bestimmt Ihren persönlichen Haus- und Hoflieferanten.

 

Regional und saisonal ist nicht alles!

Saisonale Produkte aus der Region sind ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung. Und mit dem Kauf von regionalen Lebensmitteln schonen Sie aktiv die Umwelt. Ananas, Orangen und Avocado gibt es aber nicht vom Erzeuger in der Nachbarschaft. In Deutschland wird auch nicht überall Weinanbau betrieben. Nur etwa ein Drittel des Gemüses, das wie verzehren, stammt aus heimischem Anbau. Bei Obst ist es sogar nur ein Fünftel.

Regionalität ist deshalb keine Lösung für den gesamten Speiseplan. Für einen gesunden Lebensstil geht es darum, bewusster einzukaufen. Also einen individuellen Mix aus regionalen Produkten und anderen Lebensmitteln, möglichst aus nachhaltigem Anbau.

Um bei einer Ernährungsbasis aus regionalen Erzeugnissen nicht auf eine Vielfalt an nicht-regionalen Pflanzenstoffen verzichten zu müssen, bieten sich Nahrungsergänzungsmittel an, wie etwa der mikro+ Pflanzenstoff-Komplex Natur. Damit erreichen Sie zusätzlich in Ihrer Ernährung eine Vielfalt an Nahrungsmittelbestandteilen, die über regionale Grenzen hinaus geht.

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