4. Juni 2019

Plastikfrei leben: 10 Tipps zur Vermeidung von Plastik und überflüssigen EinwegartikelnKomplett ohne Plastik auszukommen ist heutzutage fast unmöglich, denn die meisten Dinge, die für uns unverzichtbar sind, sind aus Plastik. Handy, Laptop, Kleidung, Verpackungen – Plastik bestimmt unseren Alltag. Aber wie unsere 10 Tipps zeigen, kann jeder mit guter Planung und Willen seinen Plastikverbrauch drastisch reduzieren.

4. Juni 2019

Plastikfrei leben: 10 Tipps zur Vermeidung von Plastik und überflüssigen EinwegartikelnKomplett ohne Plastik auszukommen ist heutzutage fast unmöglich, denn die meisten Dinge, die für uns unverzichtbar sind, sind aus Plastik. Handy, Laptop, Kleidung, Verpackungen – Plastik bestimmt unseren Alltag. Aber wie unsere 10 Tipps zeigen, kann jeder mit guter Planung und Willen seinen Plastikverbrauch drastisch reduzieren.

Wir haben gelernt, mit Plastik zu leben oder anders gesagt, verlernt ohne Plastik zu leben. Es ist bequem, günstig und leicht zu transportieren. Das Ergebnis und die Zahlen sind erschreckend: Die weltweite Plastikproduktion ist von 2,1 Mio. Tonnen im Jahr 1950 auf 406 Mio. Tonnen im Jahr 2015 angestiegen. Bis 2015 wurden mehr als 6,9 Milliarden Tonnen Plastikmüll erzeugt. Etwa 9 % davon wurden recycelt, 12 % wurden verbrannt und 79 % landeten in Deponien oder in der Umwelt. Da es sich nur sehr langsam zersetzt, reichen die Schätzungen zur Langlebigkeit von Plastik von 450 Jahren bis “für immer”. Eine Einkaufstüte schwimmt zum Beispiel 10 bis 20 Jahre lang im Meer, bis sie vollständig zerrieben ist, ein Styroporbecher braucht 50 Jahre, um zu zerbröseln. Eine PET-Flasche zerfällt erst innerhalb von 450 Jahren, eine Angelschnur in 600 Jahren. Die Stoffe, die bei diesem extrem langwierigen Prozess frei werden, nennt man Mikroplastik. Mikroplastik wird häufig als unsichtbare Gefahr bezeichnet, da es der Umwelt, der Tieren- und Pflanzenwelt und unserer Gesundheit schadet.

mikro+ Plastikfrei
Mikroplastik im Meer
Mikroplastik im Meer

Laut NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) gelangen in Deutschland jährlich 977 Tonnen Mikroplastik und 46.900 Tonnen gelöste Polymere (Kunststoffe) allein aus Kosmetikprodukten ins Abwasser und von da in unsere Umwelt und unsere Gewässer. Mehr zur Studie erfahren Sie hier.
Viele Mikroplastik-Teilchen sind dichter und damit schwerer als Wasser, andere weniger dicht und so verteilen sie sich in den Schichten des Ozeans kilometertief bis in die Tiefsee. Dort werden sie von den kleinen Lebewesen wie z.B. Muscheln und Würmern als Nahrung aufgenommen, diese werden von Fischen gefressen, die wiederum von Meeressäugern, Vögeln und auch von uns Menschen. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Doch dafür brauchen Sie einen guten Plan und das positive Gefühl, seine alten Gewohnheiten zu durchbrechen.

Plastik im Alltag reduzieren: 10 Tipps

Im Alltag auf Plastik zu verzichten, ist zu Beginn eine echte Herausforderung. Zuerst sollten Sie sich bewusst werden, wo Ihnen Plastik überall begegnet. Zum Beispiel beim Einkaufen, Kochen, Waschen oder im Badezimmer. Dann müssen Gewohnheiten durchbrochen werden. Das geschieht nicht von heute auf morgen, aber bereits kleine Veränderungen helfen dabei, den Plastik-Konsum zu reduzieren.

So reduzieren Sie Plastikmüll im Alltag:

1. VERSUCHEN SIE GENERELL (PLASTIK-) VERPACKUNGEN ZU VERMEIDEN.
Viele Lebensmittel gibt es in Gläsern, Glasflaschen, Papier, Pappe oder am besten unverpackt.

2. KAUFEN SIE MEHRWEG UND VERZICHTEN SIE AUF EINWEGVERPACKUNGEN.
Mehrwegsysteme sind grundsätzlich umweltfreundlicher als Einwegsysteme, da die Flaschen wiederverwendet werden. Allerdings muss hier der Transportweg unter die Lupe genommen werden, denn je größer die Entfernung, desto geringer ist der ökologische Vorteil von Mehrwegverpackungen.

3. NUTZEN SIE BAUMWOLLBEUTEL ODER HOLZKÖRBE FÜR IHREN EINKAUF.
So vermeiden Sie Plastikverpackungen und können gerade Obst und Gemüse sehr gut lose kaufen. Auch beim Bäcker Ihres Vertrauens können Sie so auf die Verpackung verzichten und Ihr Brot einfach frisch und unverpackt mitnehmen.

4. KAUFEN SIE OBST UND GEMÜSE LOSE UND UNVERPACKT. 
Dies können Sie ganz bequem auf Ihrem Wochenmarkt, in Hofläden, in Unverpackt-Läden oder auch in Ihrem Supermarkt umsetzen. So kaufen Sie auch direkt regional und vermeiden unnötige Transportwege. Einige Supermärkte arbeiten aktuell an einer Lösung, die kleinen Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung einzusparen und auf umweltfreundliche Beutel umzustellen.

5. KAUFEN SIE FRISCH. 
Sie müssen nicht zur Konserve greifen, denn viele Lebensmittel gibt es frisch. Machen Sie sich einen Plan und mit ein bisschen Übung werden Sie schnell herausfinden, welche Lebensmittel Sie wie kombinieren können und wieviel Sie für Ihren Einkauf benötigen. Wichtig: beachten Sie die richtige Lagerung im Kühlschrank, damit die frischen Produkte möglichst lange halten.

6. KAUFEN SIE NICHT NUR FRISCH, SONDERN KOCHEN SIE AUCH SELBST. 
Dadurch vermeiden Sie unnötigen Plastikmüll, der durch Fertiggerichte entsteht. Frisch zubereitet und selbst gekocht schmeckt eh am besten. Sie erleichtern Ihren Einkauf mit einem Essensplan. Kochen Sie gleich für mehrere Tage vor, dann müssen Sie nicht jeden Tag in der Küche stehen. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie neue Rezepte aus. Es wird sich lohnen!

7. MACHEN SIE DINGE SELBST, WENN ES KEINE PLASTIKFREIEN ALTERNATIVEN GIBT. 
Einige Lebensmittel gibt es noch nicht unverpackt und auch nicht im Glas, z.B. Pflanzenmilch, wie Reis-, Mandel oder Hafermilch. Hier gibt es jedoch tolle Rezepte zum Selbermachen, die nicht nur sehr lecker, sondern auch preiswert sind. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es einen mit Stolz erfüllt, sukzessiv die Gewohnheiten umzustellen, gewisse Dinge selbst herzustellen und so Plastikmüll erheblich zu reduzieren bzw. zu vermeiden.

8. NUTZEN SIE SEIFE ANSTATT DUSCHGEL ODER FLÜSSIGSEIFE IM PLASTIKSPENDER. 
Alternativ können Sie Duschgel auch selbst herstellen und Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es gibt einige Rezepte, die Sie am besten ausprobieren und Ihr Duschgel ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen herstellen.

9. NUTZEN SIE PLASTIKFREIE ZAHNBÜRSTEN, WIE ZUM BEISPIEL EINE BAMBUSZAHNBÜRSTE. 
Generell wird empfohlen, die Zahnbürste ca. alle drei Monate zu wechseln. Ein enormer Plastikverbrauch, wenn man bedenkt, wie viele Plastikzahnbürsten auf dem Müll landen. Bambuszahnbürsten bieten eine umweltschonende Alternative, denn Bambus zählt zu den schnell wachsenden Rohstoffen. Wenn Sie Plastikzahnbürsten meiden und stattdessen auf Bambuszahnbürsten setzen, tun Sie auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes, denn so gelangen keine Mikroplastik-Partikel mehr in Ihren Körper.

10. NUTZEN SIE PLASTIKFREIE ALTERNATIVEN FÜR WASCHMITTEL. 
Auch diese können Sie selbst herstellen und vermeiden so unnötige Plastikverpackungen und ungesunde Inhaltsstoffe. Selbst herstellen hat den entscheidenden Vorteil, dass nur das hineinkommt, was Sie möchten. Sie kennen alle Inhaltsstoffe genau und können so gesundheitsschädliche Zusatzstoffe meiden.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten im Alltag auf Plastik zu verzichten. Jeder kann etwas tun und schon kleine Veränderungen helfen. Wir testen verschiedene DIY-Anleitungen und Rezepte, die wir Ihnen bald hier auf unserem mikro+ Blog  vorstellen werden.

Lassen Sie uns gemeinsam Plastik in unserem täglichen Leben reduzieren!

Unser Blog mit dem Plus an Gesundheit

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